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Technische Hinweise zur Multimedia-Materialerstellung

Das CASUS-System speichert Multimediadaten in der Form, wie Sie von Ihnen in das Programm importiert werden. Das bedeutet insbesondere, dass Ihre Bilder und Videos nicht automatisch komprimiert werden. Der Grund dafür ist, dass bei der Komprimierung letztlich nur Sie als Autor entscheiden können, ob die wesentlichen Informationen Ihrer Multimediadaten erhalten geblieben sind oder „wegkomprimiert“ wurden. Auf der anderen Seite macht das Lernen mit CASUS umso mehr Spaß, je flüssiger die Daten auf den Bildschirm kommen. Um Ihnen das Finden eines Kompromisses zwischen Qualität und Ladezeit zu erleichtern, haben wir im folgenden einige Tipps und Erfahrungen zusammengestellt. Anregungen und Verbesserungen nehmen wir gerne entgegen.

Bereits beim Aufnehmen der Daten können Sie auf eine gute Komprimierbarkeit achten. Generell ist folgendes zu beachten:

  • Wählen Sie einen möglichst gleichförmigen Hintergrund.
  • Sorgen Sie für eine gute Ausleuchtung und vermeiden Sie Gegenlicht.
  • Achten Sie auf den Bildausschnitt.
  • Wählen Sie die beste verfügbare Aufnahmequalität.

Für Videofilme gilt:

  • Verwenden Sie ein Stativ.
  • Optimieren Sie die Tonaufnahme (Hintergrundgeräusche, hochwertiges Mikrofon).

Im allgemeinen fällt das fertige Produkt schlechter aus, als es zunächst auf dem Kamera-Display zu sehen ist. Ideal wäre es, zunächst einmal den ganzen Produktionsweg von der Aufnahme bis zur Darstellung in CASUS zu testen und zu optimieren.

Bilder

Wir gehen davon aus, dass Sie einige Bilder Ihrem Fotoarchiv entnehmen können. Erfahrungsgemäß ist aber eine Neuerstellung von Abbildungen zu dem Patienten des Falles notwendig (Originalbefunde zu Histologie, technischen Untersuchungen etc.). Am einfachsten ist die Erstellung neuer Bilder. Zum Bearbeiten der Bilder empfehlen wir beispielsweise Adobe Photoshop® zu verwenden, selbstverständlich gibt es auch freie Alternativen.

  • Kompression: 

Bitte beachten Sie bei der Erstellung der Bilder die entstehenden Datenmengen. Auch wenn die Übertragungsgeschwindigkeit inzwischen groß ist sollten Bilddatein trotzdem so klein wie möglich und so groß wie nötig sein, um das Netzwerk nicht unnötig zu belasten und die Ladezeiten der Anwender so gering wie möglich zu halten. Als Dateiformat ist jpg, gif oder png erforderlich. In der Regel genügt es bei JPEG die Qualitätsstufe 8 von 10 zu wählen. Vermeiden Sie, das Bild „größer zu rechnen“. Wir empfehlen Ihnen, eine Sicherungskopie des Bildes in Originalqualität aufzuheben, um später Ausschnitte etc. erstellen zu können.
  • Geeignete Formate sind:
    • 320×240: kleine Größe, wenn das Bild nicht vergrößerbar sein soll
    • 2048 x 1536 Pixel, Maximalgröße, sollten Sie Bilder direkt von Ihrer Digitalkamera hochladen, versuchen wir dies „herunterzurechnen“!

GIF Bilder sind heute nicht mehr so üblich: Faustregel: Fotos = JPEG, Charts / Grafiken auch mit Text: PNG! Bitte vermeiden Sie das Abfotografieren von Tabellen, geben Sie Tabellen bitte als „echte“ Tabellen im Text ein, damit sind diese auch suchbar!

Videos

  • Videosequenzen können in jedem gängigen Videoformat aufgenommen werden, vorzugsweise mit einer Digitalkamera. Die Größe des Films sollte dabei an die Leistungsfähigkeit von Server und Netzwerk angepasst sein. 
Laufzeiten von mehr als 2 Minuten pro Karte sollten aber aus motivationstechnischen Gründen vermieden werden.
 Zum Abspielen von Filmen und Audio-Sequenzen wird HTML5 Video verwendet.
 Bitte exportieren Sie den Fill aus Ihrem Videobearbeitungsprogramm. Auch hier gilt: so groß wie nötig, so klein wie möglich. Gerade bei der Nutzung der Lernmaterialien per Tablet und mobilen Internet, sind die Übertragungsraten oft noch dürftig, hier lohnt es sich die Filme wirklich „Klein zu rechnen“!

Ton

  •  Auskultationsgeräusche sollten soweit möglich in digitaler Form zur Verfügung gestellt werden (vorhandene Tonträger). Format (.mov) oder mp3.
  •  Kompression: Gleiches Vorgehen wie bei Videofilmen.

Texte

Texte können Sie bereits außerhalb des CASUS-Autorensystems schreiben. Sie können das Geschriebene dann per Copy&Paste in die dafür vorgesehenen Felder im Autorensystem übernehmen. Hier kann es aber v.a. bei der Verwendung von Sonderzeichen zu Problemen kommen. Am zuverlässigsten ist die direkte Texteingabe im Autorensystem mit dem Text-Editor.


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